Die Zukunft beginnt jetzt
Wie man dem Fachkräftemangel im Personalmanagement begegnen kann
Das Personalmanagement ist das Kernstück unserer Beratungsarbeit und daher liegt es nahe, dass wir uns auch damit auseinandersetzen, wie man im Personalmanagement dem zunehmenden Fachkräftemangel begegnen kann.
Die Personaler:innen sind schließlich nicht nur dafür verantwortlich dem Fachkräftemangel im gesamten Unternehmen entgegenzuwirken, man muss auch selbst arbeitsfähig bleiben.
Die bisherigen Organisationsmodelle, allen voran das altbekannte 3-Säulen-Modell von Dave Ulrich, sehen wir inzwischen als gescheitert an. Vor allem in der heutigen Zeit kann ein vor über 30 Jahren entwickeltes Modell nicht mehr zielführend sein, da sich inzwischen die technologischen Möglichkeiten rasant weiterentwickelt haben.
Wir sehen in der Zukunft eher ein Digital Operation Modell für HR. Wichtig ist, hier nicht wieder in alte Muster zu verfallen und das Modell einmal "auszufüllen" und damit die nächsten 10 Jahre zu arbeiten. Dieses Modell ist als eine Orientierungshilfe zu verstehen. Mit stets neuen innovativen technologischen Möglichkeiten, werden sich die Details im Moment herauskristallisieren. Fest steht jedoch, dass solche Modelle für eine erfolgreiche Zukunft unausweichlich sind.
Warum sehen wir eine solche Entwicklung als zwingend notwendig an?
Einerseits muss Personalarbeit effizienter (schneller und weniger fehleranfällig), aber auch individueller werden. Gleichzeitig gibt es aber immer weniger Fachkräfte, die uns zur Verfügung stehen. Im Ergebnis müssen weniger Menschen mehr Aufgaben bewältigen. Das wird nur möglich sein, wenn moderne Technologien zum Einsatz kommen und wenn die Menschen, die in diesem Umfeld tätig sind, auch über die Kompetenzen verfügen diese Technologien effizient nutzen können.
Das heißt, wir brauchen auf der einen Seite neue Technologien und auf der anderen Seite Kompetenzen, die für die Nutzung dieser Technologien erforderlich sind.
In vielen aktuellen Projekten beschäftigen wir uns vornehmlich mit der Digitalisierung von personalwirtschaftlichen Geschäftsprozessen. Wenn man ein solches Thema angeht, wird recht schnell klar, dass durch die Digitalisierung auch die Art und Weise wie man arbeitet völlig neugestaltet wird.
Es gibt schon jetzt einige Möglichkeiten, die Arbeit effizienter zu gestalten. Prozesse mit Hilfe von Technologien "besser" zu machen reicht aber nicht aus. Es geht auch darum, transaktionelle, immer wiederkehrende, faktenbasierte Routineprozesse komplett an die Technik abzugeben. Nur so kann man die Mitarbeitenden wirklich entlasten.
Hier werden wir einen massiven Sprung durch den Einsatz künstlicher Intelligenz erleben. Momentan experimentieren wir in diesem Umfeld noch mit unseren Partnern. Es ist aber schon jetzt absehbar, dass die Nutzung dieser Technologien die Personalarbeit erheblich beeinflussen wird und das Personalmanagement stark entlasten kann.
Freiwerdende Ressourcen werden dringend für die Individualisierung der Personalarbeit benötigt. Wenn in der Vergangenheit der Fokus auf Standardisierung lag, wird die Zukunft darin liegen, Personalarbeit individualisieren zu können. Schließlich lassen sich Menschen nicht einfach so in Schablonen pressen. Wenn Arbeitgeber:innen für Fachkräfte auch in Zukunft attraktiv sein wollen, müssen Sie individualisierte Personalarbeit beherrschen. Das wird einer der großen Wettbewerbsfaktoren im Kampf um die Talente von morgen sein.
Wer Interesse an unseren aktuellen Projekten zum Thema KI hat oder auch selbst mal einen tieferen Einblick in die Welt der Digitalisierung und der KI-Nutzung im HR-Umfeld haben möchte, aufgepasst: Am 29. November findet unsere Websession zum Thema Agentic AI statt. Wir gehen dabei auf die mögliche Nutzung digitaler Assistenten im HR Umfeld ein. Interessenten melde sich bitte über folgenden Link für diese kostenfreie Websession an.