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Newsletter Oktober 2024 Stephan Boehnke HR Consulting & Training

Newsletter Oktober 2024 Stephan Boehnke HR Consulting & Training

‍ ‍31. Oktober 2024

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‍Herzlich Willkommen Besucher ,

ich freue mich, Dir heute unseren aktuellen Newsletter zusenden zu können.

 

Ich hoffe, dass wir wieder interessante Themen für Dich ausgesucht haben. 

 

Herzliche Grüße

Stephan Boehnke

Foto Stephan Boehnke

Früher war alles besser!

Warum sind wir in Deutschland so pessimistisch?

Ständig hört man von großen Nöten und Krisen. Der Wirtschaft geht es schlecht, die Menschen sind unzufrieden und natürlich sind „die da oben“ dran Schuld.

 

Warum ist das eigentlich so?

 

In diesem Monat habe ich verschiedene Veranstaltungen besucht. Der Appell einiger Sprecher:innen "Schluss machen mit dem Pessimissmus" hat sich als deutlicher roter Faden durch die unterschiedlichen Events gezogen. Dabei fühlte es sich an, als hätten sie mir aus der Seele gesprochen.

Was ist hier eigentlich los? Ich frage mich, wie Deutschland zum einen so bedeutsame Dichter:innen und Denker:innen hervorbringen kann und zum anderen förmlich einbricht, wenn es ein bisschen schwierig wird. Meiner Meinung nach ist unsere Schwarzmalerei unbegründet, da wir uns die "Probleme" selber kreieren.

Unsere eigene Bequemlichkeit und die Tatsache, dass wir lieber auf Altbewährtes vertrauen, als neue Wege zu gehen, sind eigentlich die Dinge, die uns Zurückhalten und um die wir uns Sorgen machen sollte.

Das schlägt sich dann auch in unserer wirtschaftlichen Entwicklung nieder. Die Gesamtwirtschaft geht zurück, aber es gibt auch Bundesländer, die in diesen schwierigen Zeiten ein Wirtschaftswachstum verzeichnen. Interessanterweise sind das die Bundesländer, in denen nicht die traditionellen Industriebereich bestimmend sind, sondern in denen sich neue Technologien, insbesondere im Energiesektor, etablieren.

Da diese Industriebereiche noch vergleichsweise jung sind und noch lange nicht auf dem Niveau der „alten“ Industriebereiche unterwegs sind, können sie nicht den Rückgang der "alten" Bereiche auffangen. Es zeigt aber, dass auch unter den aktuellen Rahmenbedingungen Wachstum möglich ist.

Spannend ist dabei zu beobachten, wie die Diskussionen rund um diese „neuen“ Industriebereiche in verschiedenen Ländern und Regionen dieser Welt geführt werden: In Zeiten, in denen wir die Risiken und Kosten in den Vordergrund stellen, wird anderswo über die Chancen und Gewinnpotenziale diskutiert.

Wir sollten also schnellstmöglich die alten Muster ablegen und uns auf die Zukunft fokussieren. Dazu gehören die Bereiche Öko-Tech, Bio-Tech und Fin-Tech. Wir dürfen diese Bereiche nicht anderen Marktteilnehmern überlassen, da wir sonst wirklich in eine langanhaltende Krise geraten, in der unsere Abhängigkeit von Dritten sich deutlich erhöhen wird. Wir haben in Deutschland ausreichend große Innovationskraft, wir müssen sie nur mal richtig nutzen und nicht ständig den Technologien nachweinen, in denen wir die letzten 100 Jahre sehr dominant im Weltmarkt unterwegs waren. Es geht nun darum diese Fähigkeiten in die neue Technologiewelt zu transformieren. Unternehmen, die das schaffen, werden sich um die künftige Entwicklung keine Sorgen machen müssen.

Also Schluss mit dem Pessimismus und nach vorne schauen!

 

In diesem Umfeld haben gerade Personalbereiche eine besondere Rolle in den Unternehmen. Es geht darum eine gewaltige Transformation zu gestalten und in diesem Veränderungsprozess die Menschen dafür zu begeistern, den Weg nicht nur mitzugehen sondern auch mitzugestalten. Auch hier sind daher neue Ansätze gefragt. Wir müssen uns hier viel mehr als in der Vergangenheit mit den Interessen, Neigungen und Fähigkeiten unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auseinandersetzen. Nur so sind wir in der Lage die gewaltige Aufgabe zu stemmen. Das größte Risiko für die Bewältigung der anstehenden industriellen Transformation wird in Deutschland der Fachkräftemangel sein. Ohne diese Fachkräfte ist ein solcher Umbruch nicht zu schaffen. Genau deshalb müssen die Personalbereiche voran gehen und Instrumente anbieten, mit denen man diesen sicherlich auch steinigen Weg bewältigen kann.

 

Bei der Entwicklung und Umsetzung solcher Ideen unterstützen wir sie gern. Sprechen Sie uns an und vereinbaren gleich einen Termin mit uns.

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Die Zukunft beginnt jetzt

Wie man dem Fachkräftemangel im Personalmanagement begegnen kann

Das Personalmanagement ist das Kernstück unserer Beratungsarbeit und daher liegt es nahe, dass wir uns auch damit auseinandersetzen, wie man im Personalmanagement dem zunehmenden Fachkräftemangel begegnen kann.

 

Die Personaler:innen sind schließlich nicht nur dafür verantwortlich dem Fachkräftemangel im gesamten Unternehmen entgegenzuwirken, man muss auch selbst arbeitsfähig bleiben.

Die bisherigen Organisationsmodelle, allen voran das altbekannte 3-Säulen-Modell von Dave Ulrich, sehen wir inzwischen als gescheitert an. Vor allem in der heutigen Zeit kann ein vor über 30 Jahren entwickeltes Modell nicht mehr zielführend sein, da sich inzwischen die technologischen Möglichkeiten rasant weiterentwickelt haben.

 

Wir sehen in der Zukunft eher ein Digital Operation Modell für HR. Wichtig ist, hier nicht wieder in alte Muster zu verfallen und das Modell einmal "auszufüllen" und damit die nächsten 10 Jahre zu arbeiten. Dieses Modell ist als eine Orientierungshilfe zu verstehen. Mit stets neuen innovativen technologischen Möglichkeiten, werden sich die Details im Moment herauskristallisieren. Fest steht jedoch, dass solche Modelle für eine erfolgreiche Zukunft unausweichlich sind.

Warum sehen wir eine solche Entwicklung als zwingend notwendig an?

 

Einerseits muss Personalarbeit effizienter (schneller und weniger fehleranfällig), aber auch individueller werden. Gleichzeitig gibt es aber immer weniger Fachkräfte, die uns zur Verfügung stehen. Im Ergebnis müssen weniger Menschen mehr Aufgaben bewältigen. Das wird nur möglich sein, wenn moderne Technologien zum Einsatz kommen und wenn die Menschen, die in diesem Umfeld tätig sind, auch über die Kompetenzen verfügen diese Technologien effizient nutzen können.

Das heißt, wir brauchen auf der einen Seite neue Technologien und auf der anderen Seite Kompetenzen, die für die Nutzung dieser Technologien erforderlich sind.

In vielen aktuellen Projekten beschäftigen wir uns vornehmlich mit der Digitalisierung von personalwirtschaftlichen Geschäftsprozessen. Wenn man ein solches Thema angeht, wird recht schnell klar, dass durch die Digitalisierung auch die Art und Weise wie man arbeitet völlig neugestaltet wird.

 

Es gibt schon jetzt einige Möglichkeiten, die Arbeit effizienter zu gestalten. Prozesse mit Hilfe von Technologien "besser" zu machen reicht aber nicht aus. Es geht auch darum, transaktionelle, immer wiederkehrende, faktenbasierte Routineprozesse komplett an die Technik abzugeben. Nur so kann man die Mitarbeitenden wirklich entlasten.

 

Hier werden wir einen massiven Sprung durch den Einsatz künstlicher Intelligenz erleben. Momentan experimentieren wir in diesem Umfeld noch mit unseren Partnern. Es ist aber schon jetzt absehbar, dass die Nutzung dieser Technologien die Personalarbeit erheblich beeinflussen wird und das Personalmanagement stark entlasten kann.

Freiwerdende Ressourcen werden dringend für die Individualisierung der Personalarbeit benötigt. Wenn in der Vergangenheit der Fokus auf Standardisierung lag, wird die Zukunft darin liegen, Personalarbeit individualisieren zu können. Schließlich lassen sich Menschen nicht einfach so in Schablonen pressen. Wenn Arbeitgeber:innen für Fachkräfte auch in Zukunft attraktiv sein wollen, müssen Sie individualisierte Personalarbeit beherrschen. Das wird einer der großen Wettbewerbsfaktoren im Kampf um die Talente von morgen sein.

 

Wer Interesse an unseren aktuellen Projekten zum Thema KI hat oder auch selbst mal einen tieferen Einblick in die Welt der Digitalisierung und der KI-Nutzung im HR-Umfeld haben möchte, aufgepasst: Am 29. November findet unsere Websession zum Thema Agentic AI statt. Wir gehen dabei auf die mögliche Nutzung digitaler Assistenten im HR Umfeld ein. Interessenten melde sich bitte über folgenden Link für diese kostenfreie Websession an.

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Warum nicht mal andere Wege gehen?

 

Die Azubibeschaffung wird zur großen Herausforderung

Auf einer Veranstaltung der IHK Berlin mit der Senatorin für Wirtschaft, Betriebe und Energie gab es einige Informationen, die sehr besorgniserregend sind. Anfang Oktober waren in Berlin noch 7.000 Ausbildungsplätze unbesetzt. Die Unternehmen berichten über ungeeignete Bewerber:innen und kleinere Unternehmen, erhalten offensichtlich noch nicht einmal Bewerbungen. Der fehlende Nachwuchs ist das mit Abstand größte Risiko für die Berliner Wirtschaft.

Es ist erstaunlich, dass man dennoch nicht versucht andere Wege für die Beschaffung geeigneter Auszubildender zu gehen. Und die berufliche Orientierung in den Schulen scheint keine Früchte zu tragen. Was könnte man also anders machen?

Mit unserem Partner YOUTH GLOBE arbeiten wir schon seit vielen Jahren mit einem Programm, das junge Menschen in der beruflichen Orientierung über ca. 6 Monate begleitet. Interessanterweise wird dieses Programm in Berlin/Brandenburg im Vergleich zu Sachsen kaum angenommen, obwohl wir bei den Teilnehmenden durchaus bemerkenswerte Erfolge sehen.

Der große Unterschied zu den traditionellen Angeboten zur Berufsorientierung liegt darin, dass wir die Teilnehmenden über einen relativ langen Zeitraum begleiten und in dieser Zeit verschiedene Lebensbereiche besprechen und parallel dazu verschiedene methodischen Ansätze, wie Zielplanung, Zeitmanagement, Konfliktmanagement sowie Kommunikations- und Präsentationsfähigkeit an ganz persönlichen Praxisbeispielen fortwährend üben.

 

Die jungen Menschen lernen sich auf diese Art und Weise selbst besser kennen und können deutlich besser einschätzen was Ihnen zusagt und was nicht. Somit können sich in dieser Zeit auch berufliche Ziele stärker ausprägen und festigen bzw. Dinge herauskristallisieren, die man auf keinen Fall machen möchte. In der Konsequenz ist die Suche nach einem geeigneten Ausbildungs- oder Studienplatz deutlich fokussierter und das "Daraufhin-Arbeiten" viel strukturierter.

 

In der Vergangenheit konnten unsere Programme bereits von Unternehmen gezielt zur Azubi-Akquise genutzt werden. Wir sind in Absprache mit den Unternehmen auf Schulen zugegangen und haben dort um Schülerinnen und Schüler geworben, die an den Programmen teilnehmen möchten. Im Ergebnis haben zwischen 70 % und 80 % der Teilnehmenden später eine Berufsausbildung bei den jeweiligen Unternehmen aufgenommen.

 

Könnte das auch für Dein Unternehmen ein interessanter Weg sein? Dann sprich uns an und vereinbare einen Termin.

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eRecht24
Siegel Top Berater

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Sie erreichen uns unter kontakt@boehnke-hr-consult.com

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